Annette Burrer

 

Annette Burrer, 

geboren 1973 in Brackenheim / BW

 

Ich lebe in Freiburg, arbeite ich als Sozialpädagogin in der Jugendpsychiatrie.

Meine malerisch und zeichnerische Ausbildung fand vor allem bei Ulrich und Gater und Marianne Maul (Freiburg) statt.

Über einige Jahre hinweg besuchte ich regelmässig Kurse der EKA Trier.

Seit 2015 bin ich regelmässig in der offenen Druckwerkstatt (Druckwerk Basel) um dort zu radieren.

 

Mitglied im AKKunst Vauban e. V.

Kontakt: 0761/8818255

Marie-Curie-Str. 46

79100 Freiburg

malerei-ABurrer@gmx.de

Homepage:

http://annetteburrer-malerei.com/

 

Bisherige Ausstellungen

2017 Ausstellung "Papierschwalben" / Landschaften in der Medizinischen Akademie / Freiburg

2015 Ausstellung "Stühle" mit Susanne Schuble (Fotografie) im Weingut Dilger / Freiburg

2013 Ausstellung „Stühle“ mit Susanne Schuble (Fotografie) im roccafé in Denzlingen

2011 Ausstellung „Warten“ im neuen Wiehre Bahnhof / Freiburg

2010 Abschlusspräsentation der Qualifikationsstufe des Kunstkolleg der VHS Freiburg

2009 Ausstellung mit Susanne Hartwig im Kiosk, Rieselfeld (Glashaus) / Freiburg

Menschen sind Geschichtenerzähler, einfach so ohne Kontexte, Bedeutungen, Sinnhaftigkeit, Chronologie durchs Leben geht wohl selten jemand.

 

Was tun? Einfach Bilder malen mit Gegenständen des Lebens, sehr reduzierte Bilder. Dann eher mit formalen Gesichtspunkten spielen, viele, wenige, einige, wohlverteilt, geordnet, chaotisch,... Das wäre ein Versuch wert. Was der Betrachter sich dann zusammenreimt - sein Problem.

 

Als ich mit die Auswahl der Bilder für die Ausstellung zusammenstellte, gemeinsam mit der Galerie, entschied ich mich in der Hauptsache für die Serie eher monochromen Stuhlbilder. Dazu kamen noch ein paar Exemplare aus der neueren Papierschwalbenserie, einige ältere Arbeiten und wenige neuere Radierungen.

 

Die Stuhl-Bilder begannen mit einem einzelnen Stuhl im Bild. Die Idee war, die Gegenständlichkeit, den Raum und die Farbe zu reduzieren. Bald kamen mehr Stühle ins Bild und ich begann das Thema in verschiedenen Variationen durchzuspielen. Auch die Papierschwalbenbilder, von denen wegen den grossen Formaten nur eines, bzw. kleine Arbeiten da sind, sind in ähnlicher Arbeitsweise entstanden.

 

Mit einigen älteren Interieur-Bildern und neueren Radierungen war die Auswahl getroffen. Nun stellte sich die leidige Frage nach einem verbindenden Titel für die Ausstellung. Schlussendlich entschied ich mich für das Wort "abwesend". Niemand ist auf dem Bild zu sehen, die Bilder sind menschenleer.

 

....es fehlt etwas /jemand...etwas bleibt zurück, ist schon da.....verweist auf das Abwesende, erinnert, mahnt, gibt Anlass zur Vorfreude....

People are storytellers, rarely does someone go through life without context, meaning, meaningfulness, chronology.

 

What was I to do?.... I would just paint everyday objects, minimized images, then play with formal aspects...many, a few, several, evenly distributed, lined up, chaotic.... That would be worth a try. What the viewer would make of it would be his/her problem.

 

As I was selecting the paintings for this exhibition, in conjunction with the Gallery, I decided to feature a series of essentially monochromatic paintings of chairs. To this were added some examples from my more recent paper airplane paintings, as well as several older works and a few newer etchings.

 

The Chair painting series started with the image of a single chair. The concept was to reduce the concreteness, the space and the color. Soon more chairs appeared on the scene and I began to play with the theme in a number of variations. The Paper Airplane series emerged in a similar way (I selected only one of these, because of the large format), as did the smaller works in the exhibit.

 

The selection for the exhibit was completed with a number of older Interior paintings and some newer Etchings. Now the question was finding an overall title. I finally opted for "Absent." No one is to be seen in the paintings, they are uninhabited...

 

...something/someone is missing...something remains, is already here...references the absent, reminds, admonishes, anticipates....